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Erwachsene Paten für die Rolli-Kids Vier Projekte aus Erfurt und Umgebung bewerben sich für den Kinder- und Jugendpreis

Erfurt, 7. September 2015: Sie haben es nicht leicht. Die Kinder und Jugendlichen, die sich regelmäßig im Landessportzentrum in Elxleben zum Basketball-Training treffen, sitzen im Rollstuhl. Aber sie haben Spaß am Sport. Sie nennen sich „Rolli-Kids“ – und wenn sie in ihren Rollstühlen über den Hallenfußboden fegen, dann begeistern sie die Zuschauer jedes Mal. Rolli-Kids sind Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und beim Rollstuhltraining im Landessportzentrum für Menschen mit Behinderung in Elxleben auf sportlich-spielerische Art Fahrtechniken lernen. Alex Halouski, einer der Spieler aus dem ersten Bundesligateam, trainiert sie. Ziel ist dabei die Integration in eins der Erwachsenenteams. Jedem der Kinder wird ein Spieler als Pate zugeordnet, der auch im Alltag Ansprechpartner für die Probleme und Sorgen sein soll, die man eventuell nicht mit den Eltern besprechen möchte.


So trifft in diesem Projekt des Landessportzentrums Neugier auf Erfahrung, werden Brücken zwischen Jung und Alt gebaut. Und genau das ist die Intention des diesjährigen Kinder- und Jugendpreises in Thüringen, einer gemeinsamen Aktion von PARITÄTISCHER BuntStiftung und Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. „Brücken bauen“ ist das Motto der diesjährigen Aktion. Gesucht werden Beispiele für generationenübergreifende Projekte, bei denen Jung von Alt und Alt von Jung profitiert. Fast 30 Projekte sind bis jetzt schon für den mit 10 000 Euro dotierten Preis beim PARITÄTISCHEN aus ganz Thüringen eingegangen. Schirmherr des Preises ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei). Bei einer Festveranstaltung am 2. November wird in Erfurt der Preis übergeben. Die Preisträger bleiben bis zur letzten Sekunde geheim.
Aber alle, die sich beworben haben, machen sich natürlich auch Hoffnung, den Preis zu gewinnen. So wie das Landessportzentrum. Denn bei den Begegnungen zwischen Jung und Alt können die erwachsenen Spieler dann auf ihren Erfahrungschatz aus ihrem eigenen Leben mit Behinderung und ihren Umgang mit ihrer Behinderung zurückgreifen. Und der gemeinsame Sport ist dann wie eine Brücke. Die erfahrenen Spieler stehen den Kindern wie eine Art Mentor zur Verfügung.
Drei weitere Projekte aus Erfurt haben sich beworben: Dabei geht es um Begegnungen zwischen Jung und Alt in einem Kindergarten, um die Förderung der Medienkompetenz von Familien und um eun Projekt, bei dem das Bewusstsein von Kindern gefördert werden soll, „Anderssein“ nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung zu verstehen. Bis zum 11. September können sich noch weitere Projekte für den Kinder- und Jugendpreis bewerben. Alle Informationen und Bewerbungsunterlagen unter www.kinder-und-jugendpreis.de

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